Usability Engineering / Software Ergonomie
Wollen Sie kostspielige Irrwege bei der Entwicklung Ihrer Software vermeiden? Dann tun Sie gut daran, die künftigen Nutzer bei der Anforderungsanalyse und der weiteren Entwicklung einzubinden. Meine Vorgehensweise richtet sich nach den ISO Normen 13407 und 9241. Wissbegierige verweise ich auf die informativen Seiten von Fit für Usability des Fraunhofer-Instituts FIT.
Bedarfsanalysen - Erstellung von Lasten- und Pflichtenheften
Kunden und Anbieter von IT-Lösungen sprechen nicht die gleiche Sprache. Wenn der Kunde meint, seine Anforderungen seien klar, dann kann es passieren, dass der Anbieter das auch meint - und lange Zeit später, wenn das angeforderte System geliefert ist, stellen beide Seiten fest, dass das vermeintliche Einverständnis ein Missverständnis war. Nachträgliche Veränderungen sind dann aber nicht nur ärgerlich sondern auch teuer, vor allem für den Kunden selber. Um diese teure Herangehensweise zu vermeiden, sollten zu Beginn eines Projektes die Anforderungen auf den Tisch: und zwar explizit und vollständig. Für diesen Zweck können Lasten- und Pflichtenhefte erstellt werden. Auf jeden Fall müssen die Anforderungen dokumentiert und für den IT-Anbieter verständlich sein. Hierfür sollten Sie die Erfahrung von Experten nutzen, die sich mit den Tücken der Erhebung und Formulierung von Anforderungen auskennen.
Wohin man kommen kann, wenn man als Anbieter die Anforderungen des Kunden nicht verstanden hat, zeigt ein Beispiel zu misslungen Formularen im Galleriearchiv von KommDesign.
Ergonomische Beratung für WWW-Präsentationen
Internet-Nutzer wollen vor allem eins: Schnell an die gewünschten Informationen kommen. Wer diesem Bedürfnis keine Rechnung trägt, kann die schönsten und teuersten Seiten ins Netz stellen - und muss dennoch damit rechnen, dass sein Web-Angebot ungenutzt dahinvegetiert. Sehr anschauliche, zuweilen heilsam drastische Beispiele, aber auch informative Texte finden Sie bei KommDesign.de.
Kommunikationsschulungen
Kommunikation kann schwierig sein. Wer hat das nicht schon erlebt? Daher sind Kommunikationstrainings sehr beliebt. Leider wird hier oft nur das Reden trainiert. Aber was ist mit dem Zuhören? Was ist mit den vielen Missverständnissen, die nicht selten zu handfesten Konflikten auswachsen? Diese zu vermeiden und sprachliche Klippen sicher zu umschiffen, ist Ziel meiner Kommunikationsschulung. Hinweise auf Informationen im WWW habe ich leider nicht, aber Das hab' ich nicht gesagt! von Deborah Tannen ist eine sehr gute (und auch gut lesbare!) Einführung. (Wenn Sie sich darüber hinaus für die theoretischen Hintergründe interessieren, empfehle ich Ihnen die Grundlagen sprachlicher Kommunikation, dessen Kauf nicht nur für Sie, sondern auch für mich ein Gewinn wäre.)
Wenn Sie an einem der Themen Interesse haben und Unterstützung suchen, schreiben Sie doch einfach eine Email an info at msprenger.de